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            <title>Das beste Steak der Welt</title>
            <link>http://www.neundorf.net/tiki-view_blog_post.php?postId=43</link>
            <description><![CDATA[<p><code>Written by Alex, Friday, 31 August 2007 </code>
</p>

<p>... gibt es leider nicht mehr, denn ich habe es letztes Wochenende in Lake Placid aufgegessen ! ;-)
</p>

<p>Es gibt ja Leute, die sagen, in den USA gibt es kein ordentliches Essen. Das stimmt so nicht.
</p>

<p>Also, es ist schon deutlich anders als in Deutschland. Um mal mit den negativen Dingen anzufangen: es wird einem hier schon sehr einfach gemacht, sich ungesund zu ernähren. Eine Fastfood-Bude an der anderen, die Dickmacher im Supermarkt (bei dem es nicht vorgesehen ist, hinzulaufen) gleich am Eingang und es gibt zwar Brot, welches nicht schlecht schmeckt, aber eben auch nicht gut. Es ist hier wohl ein Qualitätsmerkmal, wenn Brot und Brötchen besonders weich sind, also nix mit knackiger Kruste oder so. Von Thüringer Klößen hat man hier auch noch nicht viel gehört.
</p>

<p>So, jetzt aber zu den guten Dingen: Rindfleisch !
</p>

<p>Und das schmeckt nicht nur als Steak gut, sondern auch als Burger. Noch ein Wort zu den Steaks, die üblichen Größen sind hier 10 und 12 Oz, das sind 280 bzw. 340 Gramm Fleisch, und das nichtmal besonders teuer, mit 15$ ist man dabei ! <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" /> Das ganze dann "real flame grilled" und innen noch schön rosa bis blutig - hmmm. Dazu gibt es üblicherweise Pommes und Ketchup. Wenn von Salat nichts auf der Karte steht, ist auch keiner dabei - es wird sich eben auf das wesentliche konzentriert. Meisten liegt immerhin noch ein "Pickle", also eine saure Gurke teilnahmslos auf dem Teller mit rum, die man halt noch dazu isst (kein Vergleich mit Gurken aus dem Spreewald oder so).
</p>

<p>Die saure Gurke zum Essen dazu gibt es hier nicht nur in Restaurants, sondern die essen normale Amerikaner sonst auch dazu. Ebenso wie es zum eigentlichen Hauptbestandteil immer noch eine Side (Sättigungsbelage gibt): zum Burger noch Fries, zum Sub (Baguette) noch Chips usw. Und auch das machen Amerikaner wirklich so, zum belegten Brot werden noch Chips gegessen.
</p>

<p>In Deutschland haben Burger ja keinen besonders guten Ruf, auch Dank McDonalds. Wir waren hier auch einmal dort, um zu sehen, ob es hier anders als in Deutschland ist. Ergebnis: nein, es ist praktisch genauso. D.h. man isst dort in Deutschland quasi authentisch amerikanisch, aber eben nicht unbedingt authentisch amerikanisch gut.
</p>

<p>Ein schöner Burger (1/2 Pounder, gerne auch ein 3fach 1/3 Pounder <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" />, den man ausser bei McDonalds und Burger King hier fast überall bekommt, kann wirklich etwas sehr leckeres sein. Man hat dann einen 1 bis 2 Zentimeter dicken Burger aus Rindfleisch, aussen schön gegrillt, innen noch schon saftig und rosa. Dazu die obligatorischen Fries und z.B. eine Lemonade (das ist keine Limonade, sondern eher sowas wie Zitronensaft). Bei den Getränken hat man meistens "Free Refill", d.h. sobald das Glas leer ist, bekommt man es sofort nachgefüllt.
</p>

<p>Wenn man mal keinen Burger will, kann man hier sehr gut auf Fisch, auch Lachs, Hummer und Krabben, Obst und Gemüse usw. ausweichen, das gibt es viel und zu normalen Preisen, wenn man also will, kann man sich hier sehr gut versorgen.
<br /> Wir waren also in Lake Placid, und vor dem Steak waren wir auf dem Ampersand Mountain, immerhin 3400 Ft., also ungefähr 1100m hoch. Das war diesmal wirklich fast eine Kletterei, wir mussten uns durch's Geröll und über Felsen schlagen. Bären haben wir (zum Glück) auch diesmal nicht getroffen, nur einen vorwitzigen Chipmunk, dem aber unser Baguette von Subway (Thema Fastfoodketten, aber bei Subway nimmt man ab, wenn man was isst...), nicht geschmeckt hat.
</p>

<p>Am Abend ging es dann mit unserem Plymouth wieder heim. Der Plymouth, wenn auch nicht der neueste, schlägt sich bis jetzt sehr gut, wir hatten noch keinerlei Probleme mit ihm und der Verbrauch hält sich auch in Grenzen (25 bis 30 Meilen pro Gallone, das müssen so um die 10 Liter pro 100km sein). Der Verkehr ist hier etwas anders als in Deutschland. Bei roten Ampeln darf man normalerweise rechts abbiegen, ausser es ist extra verboten. Die Verkehrsschilder haben hier viel mehr Text, anstatt Symbole wie bei uns ("No parking", "No turn on red", "Right lane must turn right" usw.). Diese Texte sind manchmal noch mit Drohungen geschmückt: "It's the law !", "Don't even think about it!" oder dem Preis: "100$ fine". Ortseingangsschilder wie bei uns gibt es so nicht. Wenn ein Ort anfängt, steht eben eine neue Geschwindigkeitsbegrenzung da, das war's. Es gibt hier auch "All way stop" Kreuzungen, da hat jede Richtung ein Stopschild, jeder muss anhalten, und es wird in der Reihenfolge gefahren, in der die Autos an der Kreuzung angekommen sind. Man muss sich da also merken, welche Autos schon standen, als man selbst angehalten hat, und wenn die alle gefahren sind, fährt man selber los. Es gibt hier auch sowas ähnliches wie einen TÜV, aber der überprüft wohl eher, dass das Auto eben noch fährt, Rostlöcher, weggefressene Türgriffe oder Tankdeckel, fehlende Türen, übergrosse Reifen usw. stören dabei wohl nicht. Auf den Highways darf man hier üblicherweise 55 oder 65 Meilen pro Stunde fahren, das entspricht 88 und 104 km/h. Wenn man noch 5 Meilen Toleranz dazurechnet, ist man immerhin doch bei ungefähr 110 km/h. Das ist auch nicht besonders schnell, aber man kommt schon vorwärts. Unser Plymouth mit seinen 2.5L Hubraum ist hier schon eher ein kleines Auto, Kleinwagen wie Polo, Saxo, Fiesta, Corsa usw. gibt es hier nicht. Ab und zu sieht man einen Golf, aber hoch im Kurs stehen Japaner, vor allem Toyota und Honda. Vor allem aber lieben Amerikaner grosse Autos - sie muessen nicht besonders schnell sein, oder besonders nobel, Hauptsache gross, ein paar Fotos dazu haben wir natürlich auch <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" />. Bevorzugt werden Trucks mit grosser Ladefläche, mit Becherhalter in der Ladeklappe - die eignen sich hervorragend zum Picknicken oder im Autokino als erhöhte Sitzfläche.
</p>

<p>Ein besonderes Feature der Autos hier ist scheinbar, dass alle prinzipiell tropfen, was auch immer da tropft. Jedenfalls sieht man das auf jedem Parkplatz und unser Auto macht das auch, was aber scheinbar nicht stört (ab und zu muss man mal einen Liter Öl nachfüllen, aber das ist schon ok).
</p>

<p>Ausser den grossen Pickups, SUVs und Trucks gibt es das ganze auch in lang - beliebtestes Auto als Stretchlimo ist mit Abstand das Lincoln Towncar. Dachten wir in Boston noch, Stretchlimos wären eine nachtaktive Gattung, kamen sie in New York auch tagsüber in Scharen aus ihren Verstecken ;-)
</p>

<p>Und was es wirklich und nicht nur bei den Simpsons gibt, ist der besondere Parkplatz als Belohnung für den angestellten des Monats (überhaupt sind die Simpsons realistischer als ich dachte).
</p>

<p>So, ausserdem waren wir in bei den berühmten Horse Races in Saratoga. Wer an gehobene luxuriöse Atmosphere denkt, liegt falsch. Die Amerikaner kamen wie üblich mit ihren Trucks und möglichst grossen Kühltruhen, um den Tag dann unter Sonnenschirmen mit Picknicken zu verbringen und nebenbei auf die Pferde zu wetten. Wir wollten auch 2 Dollar irgendwo setzen, aber so einfach ging das nicht, da gibt es verschiedene Wettschemen, das war uns zu kompliziert und so haben wir also kein Geld verloren <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" />
</p>

<p>Das können wir dann nächste Woche machen, am Sonnabend fliegen wir nach Las Vegas, fahren von dort an den Grand Canyon und dann geht es nach Los Angeles an den Pazifik. Am 16. September werden wir dann wieder zurück in Clifton Park sein, bis dahin wird von uns nicht viel zu hören sein Vielleicht bekommen wir dann noch ein bisschen "Indian Summer" mit, letztes Wochenende in Lake Placid waren schon einzelne knallrote Blätter an Bäumen zu bewundern <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" />
</p>

<p>P.S. meine erste Achterbahn mit Looping habe ich (Antje natürlich auch) jetzt auch hinter mir, und Bugs Bunny war auch da <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" />
</p>

]]></description>
            <pubDate>Mon, 01 Nov 2010 13:09:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Wazzup ?</title>
            <link>http://www.neundorf.net/tiki-view_blog_post.php?postId=42</link>
            <description><![CDATA[<p><code>Written by Alex, Tuesday, 31 July 2007 </code>
</p>

<p>Letztes Wochenende waren wir, wie an den Bildern zu erkennen, das erste mal Hiking in den Adirondacks ! (die Bilder muss man sich diesmal selber passend dazusuchen).
</p>

<p>In der Nähe von Ticonderoga am nördlichen Ende des Lake George erklommen wir den Mt. Treadway, 2248 Ft hoch (ok, das sind dann doch nur knapp 800 m, also weniger als der Kickelhahn). Die Strecke hatten wir uns aus dem Buch "50 Hikes in the Adirondacks" herausgesucht, 8 Meilen mit Schwierigkeitsgrad 1-2 (also einfach). Unten am "Trailhead" gab es ein Buch, in das man sich ein- und hinterher wieder austragen sollte. Die Differenz zwischen eingetragenen und ausgetragenen Wanderern ergibt die verlorengegangen Wanderer pro Tag... (nach denen dann wohl gesucht werden wird). Wir haben uns ordnugsgemäß ein- und wieder ausgetragen (wie man schon daran erkennt, dass ich das hier beschreibe...). Die Wanderung war sehr schön, trotz Schwierigkeitsgrad 1 bis 2 war das ganze aber trotzdem kein Waldweg, wie man ihn aus Deutschland her kennt, sondern nur ein schmaler Pfad durch den Wald, gekennzeichnet durch farbige Markierungen in regelmässigen Abständen. Der Pfad führte Anfangs durch Misch- und Nadelwald, nicht so viel anders als in Deutschland, dann vorbei am Putnam Pond und einem Sumpf, bis es dann steiler wurde, anfangs auch durch Wald, später über kahle Felsen, wo man auch schon mal ein fast klettern musste. Wir schafften es bis hoch (sollten wir auch bei Schwierigkeitsgrad 1-2) und wurden durch einen wunderschönen Ausblick belohnt.
</p>

<p>Von den Bären, die es in den Adirondacks gibt, sahen wir nichts. Die Bären sollen auch gar nicht mal so selten sein, immerhin haben uns schon zwei Kollegen erzählt, dass sie beim Zelten in der Nacht von Bären besucht wurden, die sich aber nur für die Verpflegung interessierten, welche man besser ausserhalb des Zeltes und bärensicher aufbewahrt. Uns begegneten an dem Tag keine grossen Tiere, aber immerhin zwei kleine Schlangen, eine graue und eine hellgrüne. Die waren sicherlich ungefährlich <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" /> Beim Abstieg holten wir dann noch eine Gruppe ehemaliger Russen ein, die wohl vor 15 Jahren über Israel in die USA gekommen sind. Trotzdem hat man ihnen den russischen Ursprung noch sehr deutlich angehört. Wir konnten leider nicht sonderlich mit unseren Russischkenntnissen protzen. Unten angekommen gingen wir nochmal kurz baden (mit "Baden verboten" Schild am Badestrand, weil kein Rettungsschwimmer da war) und danach gab es auf der Heimfahrt im Wagon Wheel Diner lecker Steak, innen noch schön rosa.
</p>

<p>Wir dachten schon, damit hätten wir den aufregenden Teil des Tages hinter uns, dem war aber nicht so. Nach wenigen Meilen blinkte doch tatsächlich eine Lampe an unserem Plymouth rot auf ! Und zwar die Öl-Lampe... welches ich zwei Wochen vorher nachgefüllt hatte. Ein Blick auf den Ölmessstab zeigte - kein Öl mehr. Wir liessen es nicht drauf ankommen, sondern drehten erstmal um in der Hoffnung, eine Tankstelle zu finden. Da gab es erstmal keine, dafür eine Feuerwehr. Feuerwehr - die haben auch Motorenöl, dachte ich mir, also hielten wir dort an. Das ganze war auch früher mal eine Feuerwehr gewesen, jetzt aber ein Restaurant. Das machte aber nichts, da eine der Kellnerinnen so nett war, schnell in ihre Garage zu fahren, sie hätte dort noch etwas Öl. Nach 10 Minuten kam sie mit einem Quarter (knapp ein Liter) Öl zurück und wollte nicht mal Geld dafür haben. Damit zeigte der Ölmesstab immerhin schon mal wieder was an, wenn auch noch nicht ganz bis zum Minimum. Aber Minimum heisst, bis dorthin ist es so zuverlässig genug, dass der Hersteller es quasi garantiert, drunter wird es dann langsam nicht mehr ganz so zuverlässig. Also gut genug, um bis zur nächsten Tankstelle in 20 Meilen Entfernung zu fahren. Dort, nach 2 weiteren Quartern begnügte sich das Öl dann auch, sich in einen angenehmen Bereich zwischen Minimum und Maximum sehen zu lassen und wir kamen ohne weitere Zwischenfälle heim.
</p>

<p>Die Woche drauf erwartete uns ein kulturelles Highlight - das neue Harry Potter Buch und der neue Harry Potter Film. Dienstag abend fuhren wir nach Malta ins Autokino. Dort kommen immer zwei Filme pro Abend und man kommt halt irgendwann. So sahen wir noch die letzte Stunden von Harry Potter und danach den neuen Die Hard (bei dem wir schon bei der Premiere in New York mit Bruce Willis gewesen waren). Harry Potter gestaltete sich als schwierig. Erstmal dieser komische Akzent - britisches Englisch, so was. Und dann die Handlung. Diverse Typen, von den die meisten wohl unter "böse" einzuordnen waren, die "guten" um Harry Potter trainierten Zaubersprüche, bekamen dann noch einen Riesen zur Aufsicht, weil der nette dicke Herr irgendwie wegmusste und gingen zum Schluss nach London, wo Sprüche (oder so) in Glaskugeln aufbewahrt werden. Und zwar in hohen Holzregalen. Das kann ja nicht gut gehen. Und so stürzten natürlich die ganzen Regale ein und die ganzen Kugeln waren hinüber. Der Serienmörder, mit dem sie dort zu tun hatten, hatte mit der Handlung aber irgendwie genauso wenig zu tun wie die böse Direktorin der Schule.
</p>

<p>Dann war der Film vorbei und wir erwarteten den "Live free or die hard!" ("Live free or die" steht auch auf den Nummernschildern von New Hampshire). Dem konnten wir gut folgen, sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Ich will mal nicht zuviel verraten, es lohnt sich, es gibt total neue Arten, Dinge in die Luft zu jagen <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" /> Das Harry Potter hatte sich auch bis auf Arbeit durchgeschlagen, es war jedenfalls mehrere Tage heisses Thema, wer schon alles das Buch gelesen hat und im Kino war usw. Und seit letztem Freitag wartet auch schon der nächste Höhepunkt auf uns - Simpsons, der Film <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" />
</p>

<p>Gestern Abend sind wir nun von unserem zweiten Ausflug nach Boston zurückgekommen, wo es uns auch diesmal sehr gut gefallen hat. Diesmal haben wir das Museum of Fine Arts abgearbeitet (dort gab es wirklich Dinge aus der ganzen Welt, die ich so noch nie gesehen habe), die Harvard Universität (mit Führung über den Campus durch zwei Harvard-Studentinnen, die sich vor allem durch Lautstärke auszeichneten) und das Massachusetts Institut of Technology (MIT, dort hat u.a. Richard Stallman studiert). Eigentlich stand noch das New England Aquarium auf dem Plan, aber dort stand eine endlos lange Schlange (Amerikaner stehen gerne an). So haben wir auch bei unserem zweiten Besuch in Boston noch nicht alles gesehen, aber es war wieder sehr schön.
</p>

<p>Heute waren wir wieder auf Arbeit und danach Rudern, heute erstmals im Vierer, der viel wackeliger ist als ein 8er, und uns tun erstmal die Arme weh.
</p>

]]></description>
            <pubDate>Mon, 01 Nov 2010 13:01:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Independence Day und Cape Cod</title>
            <link>http://www.neundorf.net/tiki-view_blog_post.php?postId=41</link>
            <description><![CDATA[<p><code>Written by Alex, Monday, 16 July 2007 </code>
</p>

<p>Das letzte Mal habe ich Morgen des 4. Juli hier was geschrieben, dem Independence Day der USA. Seit dem hat sich eine Menge ereignet. Seit jetzt schon drei Wochen gehen Antje und ich dreimal pro Woche rudern, beim "Learn to row" Camp der Shenendehowa Crew auf dem Mohawk. Das ist etwa 10 Meilen westlich von Clifton Park gegenüber von Schenectady direkt am Mohawk. Das ganze passiert in 8ern mit Steuermann. Wir hatten gedacht, wer weiss, ob es da überhaupt genug Leute geben wird, die das machen wollen, aber da gibt es keinen Mangel. Das letzte Mal waren wir 20 Leute, das machte zwei 8er und einen 4er. Inzwischen geht das mit dem Rudern auch ganz gut, die "Steuermänner" (ein Mädel, die schätzungsweise 16 ist und ein Junge, der etwa 12 ist) verstehen wir inzwischen auch ganz gut. Abgesehen davon, dass die manchmal ziemlich leise sind, mussten wir auch erstmal lernen, was "bow" und "stern" und "port" und "starboard" usw. alles ist. In den 8ern muss man gut aufpassen, dass man im Rhythmus mit seinem Vordermann bleibt, sonst klappt das alles nicht. Bis jetzt sind wir auch noch nie alle 8 auf einmal gerudert, sondern immer in 2er, 4er oder 6er Gruppen. Die jeweils anderen sind gut damit beschäftigt, das Boot im Gleichgewicht zu halten, damit es nicht auf eine Seite kippt. Das ist schwieriger, als man denkt. Beim letzten Mal haben wir abwechselnd normal und extra kräftig gerudert, und das habe ich dann auch noch am nächsten Tag gemerkt. Inzwischen ist es aber wieder ok.
</p>

<p>Nun mal zum 4. Juli, Independence Day, Nationalfeiertag der USA. Wie an anderen Feiertagen, z.B. dem Memorial Day auch, ist es zwar ein Feiertag, aber arbeiten muss man deshalb trotzdem, ausser man nimmt Urlaub. Das haben wir auch gemacht und sind zu der Independence Day Parade von Clifton Park gegangen, die Mittag um 12 losgehen sollte. Auf dem Weg dahin (mit dem Auto, wie sonst) fing es nun leider ein bisschen zu regnen an. Ich sag noch "das regnet hier zwar öfters, aber nie lange" und es hört auch tatsächlich nach ein paar Minuten gleich wieder auf. Angekommen, stellen wir fest, dass wir weder die einzigen noch die ersten sind, finden aber trotzdem einen guten Platz und warten darauf, dass es losgeht. Anders als der typische Amerikaner, der bei jeder Gelegenheit seine Klappstühle dabei hat, haben wir nur eine Decke zum hinsetzen, das ist aber auch gut genug. Nach einer Polizeieskorte durch die New York State Troopers geht die Parade dann los (State Troopers sind die Polizei vom Staat New York und für die "Staatsstrassen" zuständig, im Gegensatz zur lokalen Polizei, der ein Sherrif vorsteht, die sich um die lokalen Strassen kümmert). Und dann kam alles vorbeiparadiert, was Clifton Park und Umgebung zu bieten hat: Feuerwehr, Pfadfinder, Veteranen, der örtliche Gesangsverein, Corvetten, Radiosender, Dudelsäcke, Baseballmannschaften - alles da, und zwar 1 1/2 Stunden lang.
</p>

<p>Danach sollte es in den Clifton Park Commons mit Volksfest weitergehen: Essen und Trinken, Fahrgeschäfte, Spiele und Musik. Leider hatte es etwa in der Hälfte der Parade wieder mit regnen angefangen, so dass wir nach der Parade doch erstmal essen und danach heim gegangen sind. Abend um 7 wollten wir dann zur Hauptattraktion des Tages, dem Feuerwerk von Clifton Park. Scheinbar lieben Amerikaner Feuerwerke (auch wenn sie privat keine Feuerwerkskörper kaufen dürfen), denn Feuerwerke gab es an diesem Abend nicht nur in Clifton Park, sondern auch in Albany, am Lake George und viele andere. Wir hatten schon die Woche vorher beim Stock Car Racing auf dem Albany-Saratoga Race Track ein Feuerwerk für den 4. Juli gesehen, mit Nationalhymne und wollten uns nun also das von Clifton Park ansehen.
</p>

<p>Aber, daraus wurde nichts. Der Tag war der bis jetzt einzige, an dem es mal den ganzen Tag lang geregnet hat, und als wir abends bei leichten Nieselregen auf den Clifton Park Commons eintrafen, waren wir so ziemlich die einzigen. Ausser dem Angestellten von der Stadt, der wohl extra dazu hinbestellt worden war, jedem auf die Frage "ist heute das Feuerwerk ?", mit "Nein, das ist auf morgen verschoben" zu antworten. Auch die ganzen Buden, Karusselle usw. waren verlaasen.
</p>

<p>Da haben sich die Amerikaner doch tatsächlich von dem Regen von den Feierlichkeiten für den Nationalfeiertag abhalten lassen. Also sind wir am nächsten Abend nach der Arbeit und nach dem Rudern wieder zu den Clifton Park Commons gefahren, und tatsächlich wimmelte es diesmal am 5. Juli von Leuten, die den 4. Juli feierten, einige hatten sich schon mit ihren Klappstühlen vor ihren Trucks in Position für das Feuerwerk gesetzt. Es gab auch eine deutsche "Fressbude" mit "Bratwurst, Schnitzel and Knackwurst", und der Inhaber kam auch aus Deutschland, ist aber schon seit über 20 Jahren in den USA (was man ihm auch angehört hat). Daher war es ihm auch nicht zu verdenken, dass er Jena nicht kannte, immerhin ist er noch weit vor der Wende aus Deutschlabd weggegangen.
</p>

<p>Um 9 ging dann das Feuerwerk los, hier gibt es ein paar Bilder.
</p>

<p>Am Wochenende darauf ging es auf die Halbinsel Cape Cod an den Atlantik baden, auch die Kennedys haben hier immer Urlaub gemacht. Cape Cod liegt direkt südlich von Boston, 250 Meilen von Clifton Park entfernt. Wir hatten von Arbeit jede Menge gute Tipps bekommen, doch bitte schon Freitag Mittag Feierabend zu machen, damit wir nicht in den Hauptverkehr kommen, dass das Wasser an der Innenseite von Cape Cod viel wärmer ist als an der Aussenseite und noch die Adresse der Schwiegereltern vom Chef, falls wir keiner Übernachtungsmöglichkeit finden. Wir kamen dann am frühen Abend in Hyanis auf Cape Cod (Aussenseite) an und hatten kein Problem, ein freies Zimmer zu finden, gleich im ersten Motel hatte es geklappt und auch für einen erschwinglichen Preis. Hyanis und Cape Cod sind sehr schön, breite Sandstrände, warmes Wasser, über 20 Grad, leichte Wellen, und viele Piraten- und Lobstersouveniere.
</p>

<p>Sonnabend Abend fanden wir im Supermarkt tatsächlich ein echtes Baguette (mit Kruste !!!), woraufhin wir beschlossen, damit Picknick am Strand zu machen. Später gab es dann nochmal ein Feuerwerk nachträglich zum 4. Juli. Sonntag verbrachten wir wie Sonnabend mit Baden und Faulenzen, wobei wir jedoch unsere Sonnenbrände, die wir uns am Tag vorher eingefangen hatten (wir hatten für unseren Badeurlaub die Sonnencreme vergessen und nur zufällig die die kleine Flasche mitgehabt, die aber nicht gereicht hat), schonen mussten und am späten Nachmittag fuhren wir wieder zurück nach Clifton Park, wo wir auch schon nach 6 Stunden Fahrt (für 250 Meilen) ankamen.
</p>

]]></description>
            <pubDate>Mon, 01 Nov 2010 12:59:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Tea Party and Lobster</title>
            <link>http://www.neundorf.net/tiki-view_blog_post.php?postId=40</link>
            <description><![CDATA[<p><code>Written by Alex, Wednesday, 04 July 2007 </code>
</p>

<p>Es ist nun schoen zwei Wochen her, dass wir in Boston waren, aber ich will doch nochmal kurz unsere Eindrücke davon schildern. Kurz gesagt, Boston war rundum sehr schön. Los ging es Freitag abend ab Clifton Park und gegen 9 waren wir dann kurz vor Boston und hatten vor, einfach beim erstbesten Motel anzuhalten und dort zu übernachten. Das machten wir dann auch, nachdem wir nach einer halben Stunde Sucherei das erstbeste Motel gefunden hatten. Boston ist die Hauptstadt von Massachusetts und hat etwa eine halbe Million Einwohner. Zusammen mit noch ein paar Staaten bildet Massachusetts "Neuengland", und laut Reiseführer ist das die Gegend der USA, die Europa am ähnlichsten ist. Ich hatte jedenfalls dann damit gerechnet, dass, sobald wir von New York nach Massachusetts kommen würden, auch europäische bzw. englische Landschaft zu finden, also Orte, Felder usw. Daraus wurde aber nix, es ging in Massachusetts weiter mit wilden Wäldern, Bergen und Flüssen.
</p>

<p>Am nächsten Morgen brachen wir nach einem "gemütlichem" Frühstück nach Boston auf und waren gegen 10 auch schon da. Wir fanden einen preiswerten Parkplatz (12$ für den ganzen Tag) und machten uns in die Innenstadt auf, als erstes wollten wir auf die Aussichtsplattform des höchsten Wolkenkratzers der Stadt, dem Hancock-Tower.
</p>

<p>Wer unsere Berichte hier verfolgt hat, wird sich schon denken können, was daraus wurde, nähmlich nichts. Die Aussichtsplattform ist seit zwei Jahren aus Sicherheitsgründen geschlossen. Das war aber nicht wirklich schlimm, denn auf dem Prudential-Tower, dem zweithöchsten Gebäude, ist das noch möglich. Von dort oben hatte man auch einen wirklichen schönen Blick auf Boston. Die Innenstadt, der spiegelnde Hancock-Tower, links Havard.
</p>

<p>Danach gab es im Prudential-Center Mittag, diesmal weder Burger noch Steak, sondern eine Pizza California Club - Chicken, Bacon, frische Tomaten, frischer Salat und Avocados - sehr lecker ! Danach wollten wir eigentlich mit einer Boston Duck - einem Amphibienfahrzeug, eine Stadtrundfahrt durch Boston machen, aber auch hier - einfacher gesagt als getan, die waren für den Tag schon ausverkauft.
</p>

<p>Machte aber auch nix, dafür machten wir uns dann in einem etwas gewöhnlicherem Gefährt auf die Stadtrundfahrt. Unsere Busfahrerin war mit Begeisterung bei der Sache - just kidding ! Jedenfalls erzählte sie dies und jenes über Boston, und sie konnte es nicht ganz vertuschen, dass sie wohl die ganze Zeit nichts anderes macht, garniert mit Scherzen, pointiert jedesmal mit "Just kidding !". Jedenfalls brachte sie uns bis zur Hafengegend, wo wir dann ausstiegen und dem kulturhistorischen Höhepunkt unserer Reise zustrebten - der Boston Teaparty !, am Originalschauplatz mit echtem Tee !
</p>

<p>Ausser von Historie (Tea Party, Benjamon Franklin, Boston Massacre, Battle of Bunker Hill) wimmelt es in Boston auch noch von Hummern. Am Abend hatte ich in einem Pub meinen ersten Hummer - Lobster with Potato. Da der Pub eben nur ein Pub war und kein nobles Restaurant, hatte ich eigentlich nur ein Gericht erwartet, an dem irgendwo auch Hummerfleisch ist. Es kam aber viel besser - ich bekam zwei Teller, einen mit der Kartoffel, vom dem anderen sah mich der Lobster an, also ein ganzer Hummer am Stück, und das für nur 13 Dollar ! <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" />
</p>

<p>Danke Antjes fachkundiger Ratschläge schaffte ich es auch, den Hummer nicht allzu stümperhaft zu essen: mit der Hummerzange die Scheren aufknacken und das Fleisch rausholen, dann den Schwanz vom Körper brechen und dort das Fleisch rausholen. Was wir nicht wussten, war, dass im eigentlichen Rumpf nichts essbares ist. Dort kam nur schwarze Suppe raus, wohl die Eingeweide. Ich dachte, vielleicht kommt dahinter noch was, aber nach dem schwarzen etwas kam braunes etwas - auch nicht besser. Davon abgesehen, ist Hummer wirklich sehr lecker.
</p>

<p>Die Bedienung in dem Pub muss das ganze aber schon gewohnt sein, denn direkt nach uns kam ein Ehepaar, die das selbe machten, sie assen zum ersten Mal Hummer. Das war auch von weitem unverkennbar, und ich glaube, wir haben uns besser angestellt <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" />
</p>

<p>Am Sonntag sahen wir uns weiter in Boston um, zuerst auf dem Quincy Market. Der erinnerte sehr an Covent Garden in London. Imbisse, Strassenkünstler, Touristen - eine sehr schöne Atmosphere. Auf unserem Plan stand dann noch Havard und das MIT, aber das schafften wir dann nicht, sondern schlenderten dann langsam durch das irische Viertel, durch "Little Italy", durch den Washington Park zurück Richting Prudential Center, wo unser Auto stand. Bei einer Pause an einem der Brunnen stellten wir fest, dass du in Boston wohl eine Schlange haben musst, sonst bist du nichts.
</p>

<p>Wir müssen auf jeden Fall nochmal nach Boston, alles war in zwei Tagen gar nicht zu schaffen.
</p>

]]></description>
            <pubDate>Mon, 01 Nov 2010 12:57:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Neue Bilder !</title>
            <link>http://www.neundorf.net/tiki-view_blog_post.php?postId=39</link>
            <description><![CDATA[<p><code>Written by Alex, Thursday, 28 June 2007 </code>
</p>

<p>Wir haben zwar nix neues zu Lesen, dafür aber viele neue Bilder, von Boston und New York City
</p>
]]></description>
            <pubDate>Mon, 01 Nov 2010 12:56:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Boston</title>
            <link>http://www.neundorf.net/tiki-view_blog_post.php?postId=38</link>
            <description><![CDATA[<p><code>Written by Antje, Friday, 15 June 2007 </code>
</p>

<p>dieses wochenende mal keine telefonate - wir fahren nach Boston <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" />
</p>

]]></description>
            <pubDate>Mon, 01 Nov 2010 12:55:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Saratoga Springs</title>
            <link>http://www.neundorf.net/tiki-view_blog_post.php?postId=37</link>
            <description><![CDATA[<p><code>Written by Alex, Thursday, 14 June 2007 </code>
</p>

<p>Nun melde ich mich auch mal wieder zu Wort, nachdem Antje das nun die letzten zwei Wochen übernommen hatte. Letzten Mittwoch wollten wir Uncle Sam besuchen. Nach der Arbeit fuhren wir los nach Troy, wo Uncle Sam tatsächlich herstammen soll. Nun, man kann hier zwar Sonntag früh um 2 in den Walmart einkaufen gehen, falls man das möchte, aber ansonsten ist hier fast alles "9 to 5". D.h. Banken, Versicherungen, Museen usw. machen um 17:00 zu. Womit wir auch umsonst in Troy waren, denn der Friedhof hatte seit 16:30 geschlossen !
</p>

<p>Am Wochenende brachen wir dann nach Saratoga Springs auf, wo im August unglaublich berühmte Pferderennen stattfinden und wovon uns schon viele erzählt hatten, dass es dort wirklich schön ist. Also machten wir uns auf den Weg nach Norden. Ok, 15 Meilen, das ist jetzt nicht so weit. Unser erster Stop auf der Anreise führte uns auf den äusserst sehenswerten Parkplatz eines original amerikanischen Diners, die ihre Blütezeit in den USA wohl in den 60er Jahren hatten. Wir hatten das Diner schon mal im vorbeifahren gesehen und wollten nun also dort essen. Hatten wir uns so gedacht. Nun ja, es ist halt nicht alles 24/7 wie der Walmart, und auch nicht alles 9-to-5. Mit anderen Worten, der Diner hatte zu und machte erst gegen Abend auf. War also mal wieder nix. Das war aber andererseits auch nicht so schlimm, weil das ganze dann doch ein ziemlich teures Restaurant war. Stattdessen gab es also mal wieder Fastfood, für mich Pizza, für Antje Lasagne. In Saratoga Springs angekommen besuchten wir den Saratoga Springs State Park. Saratoga Springs hat nicht zufällig "Springs" im Namen, sondern weil es dort viele mineralische Quellen gibt. Nachdem wir den Golfplatz und den Park durchquert hatten (zu Fuss !!!), kamen wir am "Trail" (den wir eigentlich gesucht hatten) im Wald an und hörten ein ein entferntes Rauschen. Es stellte sich heraus, dass das vom Geyser Creek und dem Island Spouter her kam. Wir probierten auch das Wasser aus der Quelle des Island Spouter zu trinken - es stellte sich als (meiner Meinung nach) ungeniessbar heraus: extrem salzig und irgendwie prickelig auf der Zunge. Die Infotafel klärte uns dann auf, dass das Wasser extrem mineralhaltig ist (was wir uns bei den Ablagerungen auch hätten denken konnte). Zu meinem Erstaunen liessen sich die anderen Quellenbesucher nicht davon abhalten und tranken kräftig davon, inklusive ihrer Kinder. Der Weg am Creek entlang führte uns zur Orenda Spring, wo die Ablagerungen besonders leuchtende Farben hatten. Danach ging es zurück zu unserem Plymouth, mit dem wir übrigens eine Mileage von 26 bis 29 Meilen pro Gallone schaffen, was so etwa 8 bis 10 Litern entspricht. Das ist mal gar nicht so schlecht für 2,5 Liter Hubraum <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" />
</p>

<p>Unser Plan war, uns noch kurz den Broadway von Saratoga anzukucken und danach zu unserem ersten Baseballspiel zu gehen. Ich hatte herausgefunden, dass am Sonnabend abend um 7 die Saratoga College Baseballmannschaft, die in einer New York-weiten Liga spielt, ein Spiel haben würde. Also machten wir uns auf in die Stadt und schlenderten über den Broadway <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" /> Saratoga ist eine richtige Stadt, mit Bürgersteigen, Park und allem, was so dazugehört, wirklich schön. Wegen des Bikertreffens am nahen Lake George wimmelte es hier noch von Harleys, mit mehr oder weniger coolen Bikern drauf.
</p>

<p>Dann wurde es schon ganz schnell halb 7, um sollte das Spiel losgehen. Wir wussten nicht wo es ist, aber wir hatten ein Stadtplan, so schwer konnte das ja nicht sein. Auf dem Stadtplan fanden wir das College mit Sportanlage auf dem Gelände. Dort musste es ja wohl sein. Und ausserdem, es würde uns ja wohl jeder sagen können, wo der "Ballpark" von Saratoga ist. Also fuhren wir dorthin, fanden das College und einen leeren Baseballplatz.
</p>

<p>Zum Glück waren aber doch Leute da, die gerade ein Basketballturnier besuchten. Sportbegeisterte Leute, den Trikots nach aus Saratoga, da kann nichts mehr schiefgehen. Die Nachfragen bei den ersten 5 Leuten brachten nichts. "Keine Ahnung wo hier ein Baseballplatz ist", "Wir sind auch nicht von hier" (aber scheinbar in der Mannschaft "Saratoga Sparks") usw., das hatten wir uns anders vorgestellt. Dann traf doch noch die Dame vom Infostand ein und konnte uns sagen, wo der Baseballplatz ist. Erleichtert fuhren wir dorthin. Mitten auf einem Feld stiessen wir auf einen weiteren menschenleeren Baseballplatz, und es war nun auch schon 10 vor 7. Einen letzten Versuch unternahmen wir noch und fanden auf dem Stadtplan eine weitere Grünanlage, die sich dann meistens als Sport- bzw. Baseballplätze herrausstellen. Also wieder zurück quer durch Saratoga und tatsächlich, wer hätte es gedacht - Volltreffer ! Wir waren also am Ballpark angekommen und Leute waren auch da.
</p>

<p>Also stürzten wir uns ins Getümmel und suchten uns einen Platz auf der Tribüne, der Eintritt war sogar frei <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" /> Das ganze ging dann auch gleich sehr vielversprechend los, zur Eröffnung des Spiels der Saratoga Phillies  gegen die Little Falls Miners flogen zwei Propellermaschinen aus dem zweiten Weltkrieg ein paar Runden. Dann ging das aufregende Spiel auch schon los. Erstmal mussten Hotdogs mit Cola ran. Nach dem ersten Inning war noch nicht viel passiert, aber die Hotdogs wurden durch Hamburger abgelöst. Typischerweise wirft der Pitcher, und der Hitter trifft nicht, entweder weil der Wurf zu schlecht oder zu gut war. Trifft er doch, muss der Ball noch in Richtung Spielfeld fliegen, dann kann der Hitter zur nächsten Base laufen. Das passiert eher selten. Die Jagden der Kinder nach den ins Aus gegangenen Bällen waren da deutlich aufregender ;-) Das hatte aber auch den Vorteil, dass ich beim Holen der Sausages (keine Wurst, sondern auch ein Burger) auch nichts verpasst habe. Bis zum 5. von 9 Innings (Runden) stand es dann 3:0 für Little Falls, d.h. 3 Spieler hatten es einmal ringsrum um alle 4 Bases geschafft. Dann kam allerdings die Stunde der Saratoga Phillies, und nach zu Beginn des 6. Innings waren die Phillies mit 7:3 in Führung, was auch zu einer deutlichen Belebung der Stimmung unter den Zuschauern führte. Ab und zu mussten sich Spieler der Phillies zu Rundgängen durch die Zuschauer aufmachen und Spenden für den Verein einsammeln oder Lose verkaufen. Wir nahmen auch eins, haben allerdings nicht gewonnen (für den Gewinner gab es die Hälfte des Geldes aller verkauften Lose, die andere Hälfte ging an den Verein). Einen weiteren Höhepunkt stellte Antjes Cotton Candy dar. Frisch von Hand zubereitet, noch warm, fluffig und ein bisschen klebrig - so ist Zuckerwatte in Deutschland, aber es geht auch anders (ja, die blau-rote zusammengequetschte Masse in der Tüte).
</p>

<p>Nach "nur" 3 Stunden war das Spiel dann auch schon vorbei, die Saratoga Phillies hatten mit ungefähr 9:5 gewonnen. Satt und um eine typisch amerikanische Erfahrung reicher ging es wieder heim.
</p>

<p>Sonntag liessen wir es ruhiger angehen und besuchten das Empire State Aerosciences Museum am Flugplatz Schenectady, etwa 15 Meilen westlich von Clifton Park. Antje war von den ganzen tollen Flugzeugen total begeistert ;-)
</p>

]]></description>
            <pubDate>Mon, 01 Nov 2010 12:51:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Lake George- und der &quot;King&quot; war auch da</title>
            <link>http://www.neundorf.net/tiki-view_blog_post.php?postId=36</link>
            <description><![CDATA[<p><code>Written by Antje, Monday, 11 June 2007 </code>
</p>

<p>Lake George Teil 2 Huch, schon der 10. Juni! Das bedeudet 2 Wochen mit vielen Erlebnissen und kein Tagebucheintrag, tststs. Da wird sich wohl was ändern muessen. Also zurück zum Wochende, dass mit dem Internationalen Kindertag am Freitag begann (ich hoffe, alle Kinder waren lieb?!).
</p>

<p>Am Samstag hatten wir uns überlegt, mal wieder an den Lake George zu fahren. Dort war naemlich "großes" Elvis-Festival. Nun sind wir eigentlich keine Elvis-Fans, hm, nicht eigentlich - wir sind halt keine. Trotzdem wollte Alex sich den Spaß nicht entgehen lassen. Nachdem also nun alle Rechnungen bezahlt waren, ging es schon los. Weit kamen wir erstmal nicht, es war mittag und damit, richtig, Essenszeit. So hielten wir noch in Clifton Park Reichweite bei "Harbor Fish Fry". Das Schild schmueckten noch 2 suesse Lobster, theoretisch konnte eigentlich nix schiefgehen. Alex orderte abenteuerhaft eine Clam-Roll, gebackene Zwiebelringe und Pommes. Ich begnuegte mich mit Shrimps. Was wir dann bekamen, überraschte uns doch sehr. Es war ALLES fritiert. Gut, man haette aus dem Namen "Fish FRY" darauf schliessen koennen aber das nun alles vor Fett triefte und irgendetwas, was Vitamine hatte (Salat vielleicht?) einfach nicht da war, war uns jetzt nicht so bewusst, als wir das bestellten. Alex erwischte es aber noch schlimmmer. Die Clam-Roll bestand aus einem Brötchen gefüllt mit undefinierbar kleinen fritierten Stückchen (Alex hat es dann im Nachhinein bei Wikipedia recherchiert, das hätte er lieber nicht machen sollen, Clam ist nämlich irgendwas muschelartiges, schleimiges). Fazit: Da werden wir wohl leider nicht mehr hingehen <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" /> .
<br />Waehrend wir also so unser Fry Lunch "genossen", kam uns die Idee, diesmal in Lake George zu uebernachten. Und weil das Alter gnadenlos zugeschlagen hat (Alex ist schliesslich schon 30!!), konnten wir nicht einfach so los, sondern mussten nochmal zurück, um Alex' Tabletten (gegen die Erkältung) mitzunehmen. Aber dann ging es wirklich los.
</p>

<p>So kamen wir am fruehen nachmittag also in Lake George an. Im Gegensatz zum ersten Besuch war richtig viel los. Motorräder in allen Formen, viele Elvisfans und geoeffnete Gift shops. Bei so vielen Attraktionen mussten wir uns entscheiden. Also zuerst auf die MINNE HA HA. Ein Dampfboot mit Schaufelrad. Alex fand es so schoen, dass es eine ganze Fotoserie vom Dampf gab (keine Sorge, wir stellen nicht alle 20 Bilder in die Galerie <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" /> ). Der Ausflug war sehr schoen und nach einer Stunde vorbei. Der Elvis, der auf der MINNE HA HA sang, hatte einen wirklich schweren Stand, innen war es stickig und er war nicht der talentierteste. Danach haben wir uns ein Motel gesucht, Psycho laesst gruessen. Da das Motel mitten in der Sadt lag, war es abends nicht so leise, aber fuer eine Nacht hat es gereicht. Nachdem wir den Schlüssel abgeholt hatten, ging es weiter zur Ausstellung der aufgemotzten Nutzfahrzeuge. Was man aus einfachen Abschleppwagen alles machen kann!
</p>

<p>Dann war eigentlich das Elvisfestival dran, aber meine Schuhe machten mal wieder schlapp und wir beschlossen in der Stadt die Gift Shops unsicher zu machen. Als wir nun in einem der Shops rumstanden, Alex ueberlegte, ob er jetzt einen Hut kauft oder nicht, fing es an zu schuetten. Das war etwas unangenehm, da ich genau eine Stunde vorher den Schirm aufs Motelbett geschmissen hatte ("Brauchen wir eh nicht"). Schuldbewusst bin ich dann dafuer durch den Regen gerannt und habe den Wagen vorgefahren (quasi wie Harry). Dann wollten wir ins Motel, um uns umzuziehen. Zu unserer Ueberraschung war die Tuer dann trotz Schluessel nicht zu oeffnen und ein Schild, wir sollten uns doch an der Rezeption melden. Dort bekam Alex gegen Bezahlung und Angabe seines Namens direkt wieder Zugang. Wir hatten uns schon gewundert, wieso wir beim Einchecken GAR NICHTS, also keinen Namen, Adresse, oder Geld, hinterlassen mussten. Der Inhaber hatte dann beschlossen (im Gegesatz zu seinem Sohn), dass es doch besser ist, wenn er ein paar Informationen und 60 Dollar von uns hat.
</p>

<p>Nach umziehen, duschen und auf der Veranda rumlungern ging es dann auf in Richtung Elvis Festival. Im Lake George Forum gab es dann einiges zu sehen. Elvise verschiedenen Alters, Merchandise-Stände und eine Menge Fans. Wir hatten uns überlegt, in die Abendveranstaltung zu gehen. Als wir jedoch feststellten, dass es 20 Dollar für jeden kostet und nichts zu essen gibt, haben wir uns direkt umentschieden. Wie gesagt, so grosse Fans sind wir dann doch nicht. Trotz allem war der Besuch im Lake George Forum besonders fototechnisch ein großer Erfolg.
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<p>So zogen wir also unverrichteter Dinge wieder los, um direkt in der nächsten Kneipe noch was zu essen. Danach gab es noch Cocktails (keine Caipis,die kannte keiner) fuer mich, ein Guiness für Alex und dann ging's ins Motel zurück.
</p>

<p>Am nächsten Morgen erkundeten wir dann Fort Henry. Nachdem wir uns doch über den recht hohen Eintrittspreis gewundert hatten (immerhin 15 Dollar pro Person), gab es dann aber viel zu bestaunen. In erster Linie die Führung. Unser Guide war ein durch und durch lustiger Typ und knallte munter drauflos oder ließ knallen. Das ganze war wirklich lustig. Das einzige, was wir in der Darbietung vermissten, war der Indianer. Der "schlich" zwar im Gelände rum, aber sonst hatte er keine Funktion.
</p>

<p>Um den Tag noch sportlich abschliessen zu koennen, gab es zum Schluss noch eine Runde Minigolf, diesmal im Themenpark USA oder Rest der Welt. Wir entschieden uns natürlich fuer die USA. Was soll ich jetzt groß drumherum schreiben - ich habe gewonnen, juhu juhu. Da hat der Alex mal ganz schoen Nerven gezeigt <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" /> .
</p>

<p>Danach ging es dann zurück nach Clifton Park, es hatte dann schon wieder angefangen zu regnen, also war es nix mit baden gehen.
</p>

]]></description>
            <pubDate>Mon, 01 Nov 2010 12:49:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Memorial-Day-Weekend</title>
            <link>http://www.neundorf.net/tiki-view_blog_post.php?postId=35</link>
            <description><![CDATA[<p><code>Written by Antje, Tuesday, 29 May 2007 </code>
</p>

<p>Der Alex hatte ja schon von unserer Begegnung mit der Schildkröte berichtet. Was Alex aber verschwiegen hat, war seine "Heldentat", das heißt der Versuch, die Schildkröte zu retten. Als wir so vor ihr standen, erwachte in Alex der Beschützerinstinkt und er wollte sie von dem Loch befreien, in dass sie sich anscheinend eingeklemmt hatte. So hat Alex sie also in Pfadfindermanier mit Stöckchen (Weil: wilde Tiere nie anfassen!) aus dem Loch befreit. Dumm nur, dass die Schildkröte sich das Loch selbst gegraben hatte und darin ihre Eier gelegt hatte. Sie hat sich also direkt, nachdem Alex sie aus dem Loch "befreit" hatte, wieder ueber das Loch gesetzt und fleißig weitergegraben. Vermutlich hat sie noch gedacht:"Immer diese Touris, schon der dritte heute, koennen die einen nicht mal in Ruhe lassen, ich hab nachher nochn Termin, wie soll ich das denn schaffen und mein Mann kommt auch ewig nicht aus der Kneipe zurueck...".Wieder was gelernt fuers Leben.
</p>

<p>Achso, wir wollten eigentlich jetzt den Weg der Schildkroeteneier weiterverfolgen. Wikipedia macht dazu aber leider sehr ungenaue Angaben (50-250 Tage) Mal sehen, ob wir da noch was neues entdecken, bevor wir United States wieder verlassen.
</p>

<p>Doch nun wirklich zu Lake Placid. Den Ort der olympischen Spiele 1980 zu besuchten war eher zufällig. Eigentlich wollten wir nämlich mal einen Tag paddeln. Dazu hatten wir einen See in der Nähe von Lake Placid gefunden. Leider sind 150 Meilem brauchen doch mehr Zeit als wir uns das gedacht hatten. Vor allem auch deshalb, weil wir auch ab und zu anhalten musste, um Bilder zu machen. Jedenfalls waren wir nach 3 Stunden Fahrt gerade mal in Lake Placid und es war dann auch schon um 2, also haben wir uns kurzerhand entschlossen Lake Placid anzuschauen und dort auf dem Lake Mirror eine Stunde zu paddeln.
</p>

<p>Nach dem supergesunden Mittag bei Subway haben wir uns den Olympiastützpunkt im Skispringen angeschaut. Dort gab es 2 Schanzen zum Skispringen und eine Anlage zum Freestyle skispringen. Nachdem ich im Geiste die Kommentare meines kleinen Bruders gehört habe:"Boah, voll cool!!", haben wir uns die Sache genauer angeschaut und festgestellt, dass die "Landefläche" ein Wasserbecken war. Was ein Spaß. Leider wurde dort, im Gegensatz zur kleinen Sprungschanze, nicht trainiert.
</p>

<p>Nachdem wir uns die große Schanze von unten UND oben angeschaut hatten (und ich auf dem Siegerpodest Platz nehmen musste, oben versteht sich ;-) ), ging es dann mit dem Lift wieder talabwaerts. Waehrend wir bei 28Grad Celsius in kurzen Klamotten rumliefen, mußten irgendwelche Junioren zum Skisprungtraining. Also kamen uns Skispringer zwar in kompletter Kluft aber die Anzüge nur zur Hälfte an, entgegen. Einer hatte sogar GERMINA Skier! Selbstverständlich gab das auch eine Fotoreihe, man erwischt schliessliich nicht jeden Tag im Mai Skispringer live bei der Arbeit. Nachdem wir nun den Ski-jumping Stützpunkt ausgiebig erkundet hatten (unter anderem auch die Tafeln der Olympiasieger in Skispringen und Nordische Kombination, es waren natürlich Deutsche und auch Finnen ganz oben zu finden, was uns besonders freute <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" /> ), ging es direkt zurück ins beschauliche Touristenörtchen. Uns war schon bei der ersten "Einreise" nach Lake Placid aufgefallen, dass es unendlich viele Läufer mit dem selben Trikot gab. Mittlerweile (Internet sei Dank) hab ich auch herausgefunden, dass es eben ein Triathlonverein ist. Was ich noch nicht gefunden habe, ist, wo man die Trikots herkriegt. Man soll sich ja eigentlich nicht mit fremden Federn schmücken, aber in dem Fall wuerde ich gerne eine Ausnahme machen.
</p>

<p>Da hätte ich ja beinahe das wichtigste vergessen. Auf dem Hinweg vergoss mein Freund, verständlicherweise, eine Krokodilsträne nach der anderen (naja, mehr gedanklich). Uns kamen ständig, fast wie in damals in den Alpen Fahrradfahrer und im besonderen Rennradahrer entgegen. Lake Placid ist also nicht nur ein Wintersportmekka (was schon erstaunlich ist, bei gerade mal 1500-Meter hohen Gipfeln), sondern auch ein Triathlonstützpunkt. Und da ja gerade das Memorial-Day-Weekend begann und somit auch der Sommer gab es fuer alle kein Halten mehr. Nur Alex musste in seinem 94er Plymouth Acclaim fahren. Zum Trost waren wir dann in einem Fahrradgeschaeft und haben uns Renn- und Triathlonräder angeschaut und wenn es nicht die Kleinigkeit der Gewichtsbeschränkung im Flugzeug gäbe.... <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" />
</p>

<p>Achso, gepaddelt sind wir auch noch. Aus Zeitmangel haben wir uns den kleinen Lake Mirror ausgesucht, der direkt im Ort Lake Placid liegt (zur Verwirrung aller: den Lake Placid gibt es selbstverständlich auch noch,liegt aber etwas außerhalb). Der See war innerhalb einer Stunde "durchpaddelt" und leider war scheinbar jeder Zentimeter Ufer privat. Da es hier in Amerika sogar im Walmart Waffen gibt, sind wir lieber nicht angelandet.
</p>

<p>Nachdem wir wieder sicher auf festem Boden standen, haben wir noch ein bisschen die Souveniershops erkundet, haben bei Ben&amp;Jerries nichts gekauft (man kam sich servicetechnisch vor wie in Deutschland), dann gabs noch Abendessen im typisch amerikanischen Diner (also Hamburger fuer mich, lecker blutiges Stueck Fleisch fuer Alex) und schon gings nach Hause. Zu hause angekommen, blieb uns nicht anderes übrig, als geschafft ins Bett zu fallen und direkt einzuschlafen.
</p>

<p>So, jetzt hab ich es doch noch geschafft, unser Wochenende ins Netz zu stellen.
</p>

<p>Da heute aber schon Montag ist, haben wir den Memorial-Day auch schon erlebt. Das war doch etwas anders als gedacht. Wir waren früh auf Arbeit (und dort auch bis um 10.00 die einzigen). Als wir dann gegen 14.00 Uhr nach Albany gefahren sind, war die Innenstadt wie ausgestorben. Wir wussten ja, dass die Parade frueh war, aber dass so gar nichts war, hatten wir nicht erwartet. Nach kurzem überlegen sind wir dann in die Mall. Dort fanden wir dann auch die Antwort auf die Frage: "Ja, wo sind denn alle hin?". Zum Glück fuer meine Kreditkarte machten aber alle Laeden schon 18.00!!! Uhr zu, so dass wir ohne großartige Einkauefe das Feld räumen mussten.
</p>

<p>Das wars jetzt aber wirklich. Schöne Gruesse nach Deutschland und ich freue mich immer über Emails <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" />
</p>

<p>cu Antje
</p>

]]></description>
            <pubDate>Mon, 01 Nov 2010 12:46:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten :-)</title>
            <link>http://www.neundorf.net/tiki-view_blog_post.php?postId=34</link>
            <description><![CDATA[<p><code>Written by Alex, Saturday, 26 May 2007 </code>
</p>

<p>Ja, jetzt weiss ich, woher der Name kommt. Gestern mittag waren wir mit Karthik und Utkarsh in einem indisch-pakistanischem Restaurant, dem Shalimar in Clifton Park. Dort hatte man tatsächlich unbegrenzte Möglichkeiten ! Für ganze 6,50 $ gab es Buffet, und nicht mal schlechtes. Mit anderen Worten, sogar sehr lecker, aussergewöhnlich lecker. Das beste kommt aber erst noch: man kann sich da unbegrenzt nachholen, also nicht wie in Deutschland den Teller einmal vollpacken, bis nix mehr draufgeht und alles durcheinandersuppt. Da müssen wir wieder hin. <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" />
</p>

<p>Am Abend war ich dann mit Andy radfahren, 31 Meilen (50 km), mit schätzungsweise 25 km/h, gefühlten 35 km/h. Mit anderen Worten, ich sah nicht gut aus. Es war ganz schön warm, ich hatte nicht viel zu trinken mit, mein Mountainbike war sicherlich etwas behäbiger als Andys Carbon-Rennrad, und vor allem habe ich ja seit Anfang April praktisch nichts mehr gemacht. So sind wir also die Strasse bis nach Niskuyana und dort auf der anderen Seite des Mohawk zurück, nicht auf dem Radweg, denn, so Andy "da sind immer so viel Leute, da kommt man nicht vorwärts" <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" /> Kommt mir bekannt vor, in den USA hätte ich aber trotzdem den Radweg bevorzugt. Naja, irgendwann kamen wir dann über die 9 (5-spurig) wieder hier an und ich war für den Rest des Abends grenzenlos geschafft. <img alt=":-)" title="smiling" src="img/smiles/icon_smile.gif" />
</p>

<p>Heute war es dann nicht ganz so schlimm, heute waren Antje und ich joggen im Vischer Ferry Nature and Historic Preserve. Das ist ein kleines Naturschutzgebiet am Mohawk mit ein paar Wegen durch und ansonsten Wildnis. Und was haben wir da gesehen ?
</p>

<p>Am Wegesrand sass eine echte Schildkröte, die gerade dabei war, ihre gelegten Eier im Erdloch zu verbuddeln. Hoffentlich haben wir Schildi nicht zusehr gestört.
</p>

<p>Wir hatten noch nie eine "wilde" Schildkröte gesehen, und die hatte auch noch gerade Eier gelegt ! Unbegrenzt unglaublich ! ;-)
</p>

<p> So, nun geht's auf zu unserem ersten Besuch in einem Drive-In Kino nach Malta (ja, das ist hier gleich um die Ecke).
</p>

]]></description>
            <pubDate>Mon, 01 Nov 2010 12:45:00 +0100</pubDate>
        </item>
    </channel>
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